Förder- und Beratungszentren in Rheinland-Pfalz

Ideen & Impulse zur (Weiter-) Entwicklung

Durch den weiteren Ausbau der Förder- und Beratungszentren (FBZ) soll in Rheinland-Pfalz ein flächendeckendes Unterstützungsangebot für Regelschulen aller Schulformen etabliert und so die Entwicklung eines inklusiveren Schulsystems vorangebracht werden. In Gesprächsrunden mit verschiedenen schulischen Akteuren, die mit dem Thema befasst sind, kristalliert sich heraus, dass es bei der konzeptionellen Entwicklung und in der täglichen Arbeit viele positive Erfahrungen, aber auch Herausforderungen und Schwierigkeiten gibt.

Der Verband Sonderpädagogik möchte als Fachverband eine Austausch- und Vernetzungsplattform für alle Akteure anbieten. Gemeinsam mit Ihnen möchten wir…

  • …Gelingen, Misslingen und Bedarfe teilen und klären.
  • …miteinander voneinander lernen.
  • …Ideen entwerfen und weiterentwickeln.
  • …beteiligte Menschen miteinander vernetzen.

Deshalb laden wir herzlich ein: Zu einem Fachgespräch in entspannter und angenehmer Atmosphäre bei einem gemütlichen Abendessen.

Datum / Uhrzeit:
Samstag, 13. Mai 2017
ab 16:00 Uhr

Veranstaltungsort:
Brauhaus an der Gartenschau, Kaiserslautern

Unkostenbeitrag:
Um die Kosten für das Abendessen zumindest teilweise zu decken, ist ein Unkostenbeitrag von 15 Euro notwendig. Dieser wird vor Ort in bar entrichtet.

Anmeldung:
Die verbindliche Anmeldung ist bis einschließlich 9. Mai 2017 unter folgendem Link möglich: https://www.vds-r-l-p.de/veranstaltung/17/fachgesprach-forder-und-beratungszentren/

Programm:
Nach einer kurzen Information zu den Förder- und Beratungszentren im Allgemeinen (je nach Bedarf der Anwesenden) wird Brigitte Müller, Leiterin der Regionalen Beratungs- und Unterstützungsstelle (ReBUS) Hochtaunuskreis in Hessen, in einem Impulsreferat ein Modell vorstellen, wie verschiedene Fachgebiete / -dienste in der Praxis miteinander vernetzt und gezielt „zum Kind“ gebracht werden können. Anschließend soll es ein offenes Fachgespräch geben, in dem sich einerseits über Erfahrungen und Bedarfe ausgetauscht werden kann, aber auch darüber, ob und wie sich aus den langjährigen Erfahrungen von ReBUS Impulse für Rheinland-Pfalz und die tägliche Praxis an FBZ ableiten und modifizieren lassen. Dieses Gespräch setzt sich bei einem gemeinsamen Abendessen als Tagesausklang fort. Und vielleicht… ergeben sich aus der Gesprächsrunde ja Kontakte, Netzwerke oder Gruppen, die sich in ihrer weiteren Arbeit gegenseitig unterstützen – der Verband Sonderpädagogik bietet zur Unterstützung hierbei seine Infrastruktur als Fachverband an.

Aushang / Werbung:
Wenn Sie an Ihrer Schule oder bei Kolleginnen und Kollegen Werbung für diese Veranstaltung machen möchten, sind Sie herzlich eingeladen, diesen Aushang herunterzuladen und zu verbreiten.

 

Hintergrundinformation:

Mit der Schulgesetznovelle 2014 wurde in Rheinland-Pfalz der Begriff des Förder- und Beratungszentrums (FBZ) eingeführt. Förderschulen können auf Antrag des Schulträgers als Förder- und Beratungszentrum beauftragt werden. Den Auftrag der Förder- und Beratungszentren definiert das Bildungsministerium wie folgt:

„Förderschulen, die als Förder- und Beratungszentren beauftragt sind, tragen zum Gelingen des inklusiven Unterrichts bei. Sie beraten und unterstützen Regelschulen in allen sonderpädagogischen Fragestellungen. Dazu kooperieren sie mit anderen Förderschulen und mit Schwerpunktschulen in der Region. Sie wirken auf die Vernetzung von Schulen mit außerschulischen Partnern hin.“ (Quelle: https://sonderpaedagogik.bildung-rp.de/fileadmin/user_upload/sonderpaedagogik.bildung-rp.de/FBZ/Rundschreiben_FBZ_vom_29._Januar_2015.pdf)

Derzeit (Stand Februar 2017) gibt es 13 regionale FBZ sowie drei überregionale FBZ (2x Förderschwerpunkt Hören, 1x Förderschwerpunkt Sehen) mit insgesamt 76 beteiligten Förderschulen.

Weiterführende Informationen finden sich auf dem Bildungsserver des Landes: https://sonderpaedagogik.bildung-rp.de/foerder-und-beratungszentren.html